GEMEINDEN
  KRASLICE    
 
Seehöhe: 480 m ü.d.M.
Einwohnerzahl: 7380
   


Geschichte:

Ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Gebietes. Die ursprüngliche Ortschaft am Fluss Svatava lag auf einem Handelsweg von Erfurt nach Prag und wurde schon vor dem Jahre 1352 zur Stadt, der Karl IV. im Jahre 1370 das Egerer Recht mit dem Berufungsgericht in Loket erteilte. Zur Entwicklung der Stadt trug Blei-, Kupfer-, Silber- und Zinnförderung bei. Bis zum Jahre 1577 war die Stadt ein königliches Lehen der Böhmischen Krone. Danach wurde es oft verpfändet. Unter den bedeutenden Inhabern sind die Grafen Šlik, Herren von Šumburk und seit den 40er Jahren des 17. Jahrhunderts bis zum Ende des Feudalismus das Adelsgeschlecht Nostic zu nennen. Der Niedergang des Bergbaus führte am Ende des 17. Jahrhunderts zur Entstehung der Klöppelei von Spitzen, des Webens, des Strickens, der chemischen Produktion und der Produktion von Musikinstrumenten. Seit dem Jahre 1848 wurde Kraslice zur Kreisstadt und dem Bezirk Sokolov wurde es erst im Jahre 1960 angegliedert. In der Umgebung der Stadt ist eine Reihe von Terrains und Routen für ganzjährige Touristik zu finden.

Merkwürdigkeit:
Die Fronleichnamskirche - ein romanischer Bau aus den Jahren 1893-96, der das abgerissene Gotik-Renaissance-Gotteshaus aus dem 16. - 17. Jahrhundert ersetzte.