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Geschichte:
Ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Gebietes. Die ursprüngliche
Ortschaft am Fluss Svatava lag auf einem Handelsweg von Erfurt nach
Prag und wurde schon vor dem Jahre 1352 zur Stadt, der Karl IV.
im Jahre 1370 das Egerer Recht mit dem Berufungsgericht in Loket
erteilte. Zur Entwicklung der Stadt trug Blei-, Kupfer-, Silber-
und Zinnförderung bei. Bis zum Jahre 1577 war die Stadt ein königliches
Lehen der Böhmischen Krone. Danach wurde es oft verpfändet. Unter
den bedeutenden Inhabern sind die Grafen Šlik, Herren von Šumburk
und seit den 40er Jahren des 17. Jahrhunderts bis zum Ende des Feudalismus
das Adelsgeschlecht Nostic zu nennen. Der Niedergang des Bergbaus
führte am Ende des 17. Jahrhunderts zur Entstehung der Klöppelei
von Spitzen, des Webens, des Strickens, der chemischen Produktion
und der Produktion von Musikinstrumenten. Seit dem Jahre 1848 wurde
Kraslice zur Kreisstadt und dem Bezirk Sokolov wurde es erst im
Jahre 1960 angegliedert. In der Umgebung der Stadt ist eine Reihe
von Terrains und Routen für ganzjährige Touristik zu finden.
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